ipad in der Küche

Teil 1: Das ipad in der Küche

Aus der Reihe Kochbuch oder App

 

+++  Sicherer Stand  +++  Sperrzeit  +++  Display und Fett  +++

 

Heute und die nächsten Tage beschäftigen wir uns mit dem Thema, bzw. den Themen, wie denn ein ipad vernünftig in der Küche gehandhabt werden kann. Da stellen sich ganz schnell verschiedene Fragen. Sie wundern sich?

Beim ersten Mal lehnte das ipad an der Wand. Spätestens nach dem dritten Entsperren fiel es um, war zugeklebt von den Teigfingern. Ich habe die Rezeptinformationen nicht gefunden oder wollte mir ein Hilfevideo ansehen. Im Grunde genommen hat es nicht gut funktioniert sondern war nur anstrengend.

Allerdings kann man immer etwas daraus lernen, die Frage war also: Wie kann solch ein Gerät vernünftig, oder zumindest nicht nervig, verwendet werden.

 

1 Das erste Thema ist also ein vernünftiger, sicherer Stand.

Anlehnen an die Wand ist aus offensichtlichen Gründen keine gute Idee: Das ipad kann umfallen, es wird auf jeden Fall umfallen. Daher benötigen wir einen Ständer oder eine Halterung. Angesehen habe ich mir eine platzsparende Halterung mit Stylus für ca. 20€. Selbstverständlich geht es auch schicker und teurer. Aber, hat bei mir nur sehr unzureichend funktioniert. Meine persönliche Erfahrung war, dann doch besser an die Wand lehnen. Meine Empfehlung sind tatsächlich die einfachen, günstigen Halterungen und Ständer von Ikea. Rimforsa kann man sogar an die Wand schrauben, aber der einfachste Ständer, Isberget für knapp 3€ funktioniert, lässt sich abwaschen und steht stabil da. Nimmt natürlich auch etwas mehr Platz weg. Jeder kann das für sich herausfinden, aber das ipad sollte nicht um- oder herunterfallen. Und ein teurer Ständer mit vielen Ecken und Kanten lässt sich nur schwer säubern.

 

 

2 Die Sperrzeit

Automatische Bildschirmsperre

Nun steht das ipad sicher, man beginnt zu kochen und 3min später ist das ipad dunkel und muss entsperrt werden. Aus meiner Sicht unpraktisch beim Kochen. Also Sperrzeit erhöhen, heißt die Zeit bis zur automatischen Bildschirmsperre erhöhen:

Einstellungen -> Anzeige und Helligkeit -> Automatische Sperre

Ab ios 10 können hier allerdings nur max. 5 min angegeben werden. Das ist die Zeit, bis sich der Bildschirm sperrt weil keine Berührung, etc. des Bildschirms stattgefunden hat.

 

 

 

3 Display und Fett

Meiner Erfahrung nach sind weniger Fettspritzer ein Thema, sondern feuchte Finger, Mehl oder Teig an der Hand, oder schon mal Soße. Eine Displayschutzfolie und ein sogenannter Bumper, oder auch Silikon Case, sind da aus meiner Sicht die richtige Wahl.

 

Damit hätten wir auch schon die wichtigsten Komponenten. Alles Nice to have natürlich, aber wenn schon denn schon. Damit geht es denn dann auch an die Frage: Eine App oder ein vorhandenes Rezept verwenden? Einfach ein Foto davon machen? Damit kann man schon einen eigenen Teil füllen und so machen wir das auch. Beginnen wir heute noch damit, im App Store nach Rezepte-Apps zu suchen. Und das finde ich schon kurios:

Erste Idee: Suche nach „Kochen“. Ergibt 3 Apps und jede Menge Spiele.

Zweite Idee: Die Suche nach „Rezept“ ergibt schon einiges mehr, „Rezepte“ ergibt auch eine ansehliche Liste, wenn auch etwas andere Ergebnisse und „Kochrezept“ ging sogar auch noch.

 

Also schauen wir uns heute noch Kochrezepte.de an, mit über 75.000 Rezepten. Installiert, gestartet. Als erstes ein Fenster mit „Tipp: Erhalte unser leckeres Rezept des Tages“. Na, das möchte ich gerne sehen!

Ok, Jetzt möchte Kochrezepte.de mir Mitteilungen senden. Warum? Aber gut: Erlauben. Allerdings, statt des erwarteten Rezept des Tages, gelange ich auf die Kategorien Übersicht und kann Rezept des Tages anwählen.

Und tata: Hier erscheint nun Parika mit Quarkfüllung. Sieht schon mal gut aus. Was passiert aber, wenn ich nach folgenden Begriffen suche?

Pizzateig – über 40 Einträge nur für den Teig

Schnitzel – nur Rezepte

Reis kochen – hier findet man Rezepte und teilweise Anleitungen

Insgesamt ist es tatsächlich eine Rezeptsammlung. Mir fällt auf, dass hier sehr viele persönliche Rezepte auftauchen. Ist interessant, aber jeder hat so seine eigene Zubereitung. Erwartet hatte ich eigentlich mehr ein Kochbuch mit Anleitungen. Aber das tut der App keinen Abbruch, das war nur meine Erwartung. Wer Rezepte sucht, wird hier fündig, allerdings muss man aus der Menge gleicher Rezepte auch dasjenige herausfinden, welches gut funktioniert. Da gibt es große Unterschiede. Ich teste noch etwas, dann schreibe ich bald ein Fazit.

 

Bisher erschienen:

Teil 1: ipad in der Küche